Der Ursprung der Akupunktur geht weit hinter unsere Zeitrechnung zurück. Ausgrabungen brachten Stein- und Knochennadeln zum Vorschein, die darauf schließen lassen, dass schon im 3. Jahrtausend vor Christus Nadeln zur Heilung von Krankheiten eingesetzt wurden.

Die Akupunktur gehört zu den Regulationstherapien und wirkt auf dem Gebiet der Energetik. Funktionelle Störungen im Körper können frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Das Grundgerüst der Akupunktur ist die Theorie der 12 Meridiane. Diese Leitbahnen überziehen den Körper wie ein Flusssystem, versorgen ihn mit Energie (Qi) und halten ihn somit gesund.

Ist nun der Energiefluss an einer bestimmten Stelle für längere Zeit gestört, kann es zu Erkrankungen kommen. Durch Nadelung von bestimmten Punkten – sog. Akupunkturpunkten, ist es möglich, den Energiefluss wieder zu regulieren und somit den Anstoß zur Heilung zu geben.

Die Akupunktur gehört (zusammen mit Massagetechniken und Moxibustion) zu den „äußeren Therapien“, mit denen vor allem der Qi-Fluß reguliert werden kann. Deshalb findet sie vor allem dann Anwendung, wenn Qi bewegt, Stagnationen gelöst oder Überschüssiges abgeleitet werden muss.